Hildesheimer Gewerbeimmobilienbörse

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Handelslagen und Ladengeschäfte

Hildesheim zeichnet sich durch eine sehr hohe Einzelhandelszentralität (148,7: Stand 2013, Gesellschaft für Konsumforschung mbH) sowie durch eine steigende Kaufkraft aus. Sichtbar wird diese Entwicklung an der im März 2012 fertiggestellten Arnekengalerie mitten im Zentrum der Hildesheimer Innenstadt. Mit ca. 27.000 m² Handelsfläche wurde das Einkaufsangebot der Innenstadt damit erheblich erweitert. Flächen sind hier noch verfügbar.

In der 1a-Lage der Fußgängerzone, dem Bereich Almsstraße / Hoher Weg, stehen aktuell (Juli 2016) einige kleinere Flächen zur Verfügung.

Der Hohe Weg schließt sich an die Almsstraße als Fußgängerzone an. Mit seinem Ende an der Schuhstraße endet auch die 1a-Handelslage. Schuhstraße und Osterstraße/Scheelenstraße präsentieren sich dann zunächst als 1b-Standorte, im weiteren Verlauf als 2a-Standorte.

Im Bereich Scheelenstraße ein deutliches Uptrading bemerkbar, das sich mittlerweile seit ca. 6 – 8 Jahren kontinuierlich fortsetzt. Auch im Bereich Osterstraße werden immer wieder auftretende Leerstände mit neuen Geschäftsideen und meist höherer Qualität als zuvor gefüllt. Der Zeitraum bis zur Neuvermietung dauert hier allerdings deutlich länger. Das Mietpreisniveau ist ausgesprochen moderat. Das Quartier Scheelenstraße / Osterstraße entwickelt sich auf seine ganz eigene Art und ist von Inhaber geführten Läden und viel Individualität geprägt. Hier geht man einkaufen abseits des Mainstream.

Die Bernwardstraße im nördlichen Bereich der Fußgängerzone (zwischen Almsstraße und Hauptbahnhof) wird ab Juli 2016 komplett saniert. Nachdem bereits der Hauptbahnhof, der Busbahnhof und der Bahnhofsvorplatz umgebaut worden sind und sich funktional und attraktiv präsentieren, wird die nun anstehenden Sanierung der nördlichen Fußgängerzone die Attraktivität des Quartiers nochmals erheblich steigern. Die anstehende Neuentwicklung des ehemaligen Postverteilzentrums sowie die Niederlassung des schwäbischen Familienunternehmens „Modepark Röther“ direkt am Bahnhof werden ihr Übriges dazu tun. Dieses Quartier hat beste Chancen sich in kurzer Zeit wieder qualitativ, hochwertig und umsatzstark zu entwickeln.

Erwähnenswerte Handelsrandlagen existieren im Bereich Moritzberg/Dingworthstraße/Phoenixgelände und im Bereich der Hildesheimer Neustadt. Während sich am Moritzberg nach Abriss und Neugestaltung der ehemaligen Phoenix Gummiwerke ein komplett neuer Stadtteil entwickelt und seinen Weg findet, ist die Hildesheimer Neustadt von viel Individualität geprägt. Die Ladenleerstände der vergangenen Jahre sind gut gefüllt. Die Nähe zur HAWK und zu den Studierenden, die stetige Arbeit der Bürgerinitiative „Initiative Neustadt“ und auch die Anwesenheit von Geschichte, Kunst und Kultur (-liebenden) hat das Quartier zu einem begehrten Wohn- und Geschäftsstandort gemacht. Ganz nah an der City und doch sehr speziell in einem der ältesten Stadtteile Hildesheims mit viel Flair.

Große Einzelhandelssondergebiete befinden sich im Bereich Bavenstedter Straße (unter anderem Media Markt, Möbel Boss) und Cheruskerring (unter anderem Real, OBI, Poco Domäne). Insbesondere im Bereich Cheruskerring sind noch größere Flächen verfügbar, die für Handelsprojekte genutzt werden könnten.

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